Digamasellus halophilus

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Willmann, C. (1952) Die Milbenfauna der Nordseeinsel Wangerooge. Veröffentlichungen des Instituts für Meeresforschung Bremerhaven 1 : 143 – 145, doi. Versioned wiki page: 2014-07-16, version 61238, https://species-id.net/w/index.php?title=Digamasellus_halophilus&oldid=61238 , contributors (alphabetical order): PlaziBot.

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BibTeX:

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RIS/ Endnote:

TY - JOUR
T1 - Die Milbenfauna der Nordseeinsel Wangerooge
A1 - Willmann, C.
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M3 - doi:TODO

Wikipedia/ Citizendium:

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Taxonavigation

Ordo: Mesostigmata
Familia: Digamasellidae
Genus: Digamasellus

Name

Digamasellus halophilus Willmann, C., 1952Wikispecies linkPensoft Profile

  • Digamasellus halophilus Willmann, C., 1952, Veröffentlichungen des Instituts für Meeresforschung Bremerhaven 1: 143-145.

Discussion

Man wuerde diese Art frueher in die Gattung Dendrolaelaps Halbert gestellt haben, aber durch neuere eingehende Untersuchungen ist festgestellt worden, dass alle Formen der Uebergaenge zwischen den beiden Gattungen Digamasellus Berlese 1905 und Dendrolaelaps Halbert 1915 vorhanden sind, so dass die Trennung nicht aufrechterhalten werden kann.

Description

Groesse: Weibchen 510-570 y lang, 240-270 y breit, Maennchen 465 y lang, 225 y breit. Beide Geschlechter sind also mehr als doppelt so lang wie breit, und bei beiden haben wir am Vorderrande des Notogaster zwei Einschnitte (Abb. 3a). Auf dem hinteren Notogaster sehen wir drei Paar lange, geschwungene Borsten, und zwar sind es die Borsten S/3 und S/5, sowie R/5. Beim Maennchen finden wir auf dem hinteren Rueckenschilde einen Querriegel mit zwei kurzen Hoernern. Die Borsten J/4 stehen dicht vor dem Querriegel, die Borsten S/4 auf den Hoernern. Dies ist ein charakteristisches Merkmal, da bei D. cornutus die Borsten S/4 nicht auf, sondern direkt am Grunde der Hoerner auf dem Querriegel eingepflanzt sind. Im Praeparat sieht man sie also ueber den bei dieser Art viel laengeren und kraeftigeren Hoernern. Ventralseite des Weibchen (Abb. 3f): Sternalschild lang, mit vier Paar Haaren besetzt. Der festere Teil des Genitalschildes ist ein Sechseck mit ungleich langen Kanten. Hinter den Coxen IV sehen wir ein Paar deutlich vorspringende Ecken, in denen die Genitalhaare eingepflanzt sind. Der Teil hinter diesen Ecken ist sehr kurz und hinten gerade abgeschnitten. Vor dem Schilde ist noch eine weiche Hautverlaengerung zu erkennen, die bis an das Sternale reicht. Zwischen Genitale und Ventrianale finden wir eine Querreihe von vier Haaren, die dem Ventrianale genaehert sind. Das Ventrianale ist lang und schmal, vorn und an den Seiten etwas konkav, es traegt vier Paar Haare und das Postanalhaar. Hinter diesem und an den Seiten hinauf bis vor die Adanalhaare ist das Schild deutlich grubig punktiert. Der Hinterrand des Koerpers ist etwas krenuliert. Die Inguinalia sind sehr lang und schmal, vorn etwas breiter. Ventralseite des Maennchen (Abb. 3b): Der Vorderrand des Sternale ist schwer zu erkennen; der Seitenrand setzt sich ueber das erste Paar der Sternalhaare noch fort. Die Genitaloeffnung liegt zwischen den beiden ersten Sternalhaaren, anscheinend im Sternalschilde. Zwischen den Coxen II und III bildet das Sternale eine scharfe Ecke, nach hinten verschmaelert es sich und ist auf der Hoehe der Coxae IV sanft abgerundet. Es traegt im ganzen vier Paar Haare. Hinter dem Schilde stehen zwei Borsten auf weicher Haut. Dann sind einige tiefe Einschnitte und anscheinend ein Paar Nebenschilder undeutlich zu erkennen. Das Ventrianale ist lang, aber etwas breiter als beim Weibchen. Es hat an den Seiten deutliche Grenzen und ist nur hinten mit dem Notogaster verschmolzen. Auf dem Schilde stehen sieben Paar Haare und das Postanalhaar. Auch beim Maennchen ist das Ventrianale hinten und an den hinteren Seiten mit feinen Gruebchen versehen. Die Dorsalflaeche unterscheidet sich von der des Weibchens durch den hinteren Querriegel mit seinen beiden kurzen Hoernern, die eine Borste tragen. Gnathosoma: Das Epistom ist bei Maennchen und Weibchen gleichgestaltet, es ist dreispitzig, die beiden Aussenspitzen sind lang und etwas nach aussen geschwungen, die Mittelspitze ist sehr zart und nur etwa 2/3 so lang wie die Seitenspitzen (Abb. 3d). Mandibelschere und Spermatophorentraeger etwa wie bei den anderen Arten. Bemerkenswert sind die Corniculi maxillares, die nach der Spitze hin verbreitert und hier schraeg abgeschnitten sind (Abb. 3e). Sie sind also hinten schmaler als vorn und sind stark chitinisiert. Der Palptrochanter hat an der Innenseite einen langen, starken Dorn. Die Beine sind in beiden Geschlechtern schlank, auch Bein II des Maennchen ist nur wenig verdickt, laengst nicht so plump wie bei D. cornutus und anderen Arten: Beinlaengen Weibchen B. I 450 y, II 330 y III 270 y, IV 345 y; Maennchen B. I 435 y, II 300 y, III 240 y, IV 315 y. Bein I ist in beiden Geschlechtern wenig kuerzer als der Koerper. Bein II des Maennchens (Abb 3 c) hat am Femur eine kraeftige Apophyse, an Genu und Tibia je einen kleinen, gerade abgeschnittenen Chitinvorsprung und am Grunde des Telotarsus eine Apophyse, die fast ebenso gross ist wie die am Femur.

Diagnosis

Differenzialdiagnose: D. halophilus unterscheidet sich von D. cornutus durch die schlankere Gestalt des Maennchens, die weniger verdickten Beine II, die sehr grosse Apophyse am Tarsus II des Maennchens, die nicht neben dem Praetarsus sitzt, sondern dicht am Grunde des Telotarsus entspringt. Das Ventrianale des Maennchens ist nur hinten mit dem Notogaster verschmolzen, an den Seiten bleibt ein breiter Streifen weicher Haut unbedeckt. Die Hoerner auf dem hinteren Ruecken sind viel kleiner als bei D. cornutus und tragen an ihrer Spitze eine Borste (Borste S/4). Diese Borste steht bei der Vergleichsart auf der Rueckenflaeche dicht vor den Hoernern. Es sind drei Paar lange, geschwungene Haare auf dem hinteren Ruecken vorhanden, bei der Vergleichsart nur zwei Paar, beim Weibchen sogar nur ein Paar.

Materials Examined

Germany Aussengroden im Vogelschutzgebiet beim Westturm Carl Willmann

Distribution

Die Art wurde auch von Strenzke an der Kueste Holsteins gefunden.

Taxon Treatment

  • Willmann, C.; 1952: Die Milbenfauna der Nordseeinsel Wangerooge, Veröffentlichungen des Instituts für Meeresforschung Bremerhaven 1: 143-145. doi
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No known copyright restrictions apply on this formal expression of scientific knowledge. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for details.